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Manchmal denkt man erst über die eigene Stimme nach, wenn sie plötzlich nicht mehr so zuverlässig ist, wie man es gewohnt war. Dann kann eine Stimmstörung, eine sogenannte  „Dysphonie“ vorliegen. Viele Menschen, die für einige Zeit in Sprechberufen tätig sind, ohne eine konkrete Schulung für eine ökonomische Sprechweise zu haben, weisen früher oder später Symptome einer Dysphonie auf. 

Eine Stimmstörung kann eine wesentliche Einschränkung in der Ausübung Ihres Berufes, Ihrer Hobbies oder der Bewältigung Ihres Alltags bedeuten. Fehlbelastungen, Überanstrengung, Entzündungen, äußere Einflüsse sowie organische Veränderungen sind nur einige Punkte, die zu solchen Stimmproblemen führen können.
Eine Stimmstörung zeichnet sich aus durch:

  • Einschränkungen der stimmlichen Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit sowie durch schnelle Ermüdbarkeit der Stimme
  • pathologische Klangveränderungen der Stimme, also heiseren oder rauen Stimmklang
  • Miss- oder Schmerzempfindungen im Hals und Kehlkopfbereich

 

Bei Stimmstörungen wird zwischen funktioneller und organischer Dysphonie unterschieden. 

Bei einer funktionellen Dysphonie sind die Probleme noch rein muskulär. Das bedeutet es bestehen Fehlspannungen, falsche Stimmverwendung, mitunter sichtbare Rötungen in Rachen und Kehlkopf. Bei einer organischen Dysphonie gibt es bereits Manifestationen wie Stimmlippenknötchen, Ödeme, und ähnliches. 

Regelmäßige stimmliche Probleme sollten nicht unterschätzt werden. Werden diese früh genug behandelt, kann zu einer raschen und dauerhaften Lösung kommen. Je länger man wartet, desto mehr Kompensationsmuster und Fehlspannungen müssen abtrainiert werden. Bei organischen Dysphonien kann mitunter ein operativer Eingriff erforderlich sein.

Spätestens wenn eines oder mehrere der genannten Symptome auftreten, ist es dringend angeraten eine ärztliche und logopädische Beratung in Anspruch zu nehmen.

Um eine logopädische Beratung und Stimmtherapie in Anspruch nehmen zu können, brauchen Sie eine Verordnung Ihres Haus- oder Facharztes. Auf dem Verordnungsschein sollten 10×60 Minuten logopädische Therapie verschrieben sein. Etwa 50% der Kosten für eine logopädische Therapie werden bei chefärztlicher Bewilligung von der Krankenkasse zurück erstattet.

Mehr Information finden Sie auf meiner Praxis-Homepage.

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